Matratzen

Eine Matratze kann nur für erholsamen Schlaf sorgen, wenn die natürliche Form der Wirbelsäule in jeder Position bewahrt wird.
Es ist auch wichtig, dass die Schlafhaltung ohne zu viel Mühe, auf der Matratze verändert werden kann, dass wir unsere Stabilität in jeder Haltung, die wir einnehmen erreichen und eine konstante Entspannung erreichen. Bei zu weichen Matratzen, sinken die schwereren Partieen des Körpers (die Körpermitte) tief ein und das umdrehen fällt schwerer. Zu harte Matratzen arbeiten gegen die natürliche Krümmung der Wirbelsäule. Wenn schon die Schultern nicht richtig einsinken, kann dies die viel schmalere Taillie erst recht nicht. So entstehen oft schmerzende Druckpunkte an der Schulter und der Hüfte. Die Wahrheit liegt, wie so oft also irgendwo in der Mitte. Studien zeigen, dass die Härte der Matratze auf die Qualität des Schlafes einen negativen Einfluss haben kann.

Keine Angst vor High-Tech. Mit neuesten elektronischen Messgeräten können die Bettenland-Schlaf-Spezialisten für jeden Problemfall die richtige Matratze finden.
Wir bieten Ihnen nicht einfach nur eine neue Matratze zum Kauf an, sondern eine individuelle Lösung, ganz und gar auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
Dies braucht aber Zeit. Nur „mal eben“ eine neue Matratze kaufen ist bei uns nicht drin, denn wir reduzieren Sie nicht nur auf Ihr Gewicht, um die ideale Schlafunterlage für Sie zu finden.

Viscoelastische Schaumstoff-Matratze (z.B. Tempur)

Die Visco – elastischen – oder Memory-Schaummatratzen haben sich in letzter Zeit stark verändert. Bisher waren diese Matratzen sehr temeratur anfällig und der Schaum fühlte sich sehr träge an. Mittlerweile gibt es Visco-Matratzen, die sich kaum noch durch die Umgebungstemperatur beeinflussen lassen, trotzdem aber über die exorbitant guten Anpassungs- und Druckentlastenden Eigenschaften, die diese Art Matrazen auszeichnet. Der Großteil der Memory-Schaum-Matratzen hat hervorragende Liegeeigenschaften, da der Schaum eben in der Lage ist, sich auf jeden Schläfertyp einzustellen.

Kaltschaum-Matratze

Die Kaltschaum-Matratze, auch HR-Schaummatratze (high resilient/ hoch rückstellfähig) genannt, wird bei niedriger Temperatur hergestellt. Der Schaum hat eine natürliche offene Zellstruktur. Dies stellt sicher, dass das Material atmen kann und Feuchtigkeit gut aufnimmt. Die in diesen Matratzen verwendeten Materialien haben eine lange Lebensdauer und hohen Komfort. Kaltschaum bietet eine progressive Druckverteilung und viel Unterstützung. Sie wählen die am besten eine Matratze mit einem Raumgewicht (RG) von 50 kg/m³ bis 60 kg/m³, niedriger als RG 45 sollte am besten vermieden werden, da diese Schäume nicht so belastbar sind. Kaltschaum-Matratzen können leicht mit einer dünnen Schicht Viscoschaum kombiniert werden, das verbessert das einsikverhalten und die Matratzen werden noch etwas anschmiegsamer. Die Haltbarkeit dieser Matratzen hängt ein bisschen vom Raumgewicht ab, mit einem RG 50, wird die Lebenszeit 7bis 10 Jahren geschätzt.

Taschenfederkernmatratze (TFK)

Hierbei handelt es sich um Matratzen die mit Stahl-Federn gefüllt sind. Diese Federn werden einzeln in kleine Säckchen eingenäht. Dies stellt sicher, dass jede Feder sich einzeln den Rundungen des Körpers anpassen kann. Wie exakt die Matratze sich anpasst, ist abhängig von der Anzahl der Federn in der Matratze. Wir haben Matratzen mit bis zu 3000 Federn pro Matratze (100×200) im Programm. Es gibt aber auch Matratzen mit wesentlich weniger Federn. Die genaue Zahl der Federn bestimmt größten teils die Qualität, Komfort und Haltbarkeit der Matratze.

Je mehr Federn, desto besser wir das Gewicht der Person verteilt. Auch ist die Standfestigkeit der Matratze höher als bei allen anderen Matratzentypen. Steifigkeit und Flexibilität der Matratze wird durch die Anzahl der Wicklungen und der Dicke des Drahtes bestimmt. Ein dicker Draht erzeugt mehr Widerstand und wird fester als ein dünner Draht. Auf diese Weise werden die Komfortzonen innerhalb der Matratze erzeugt. Darüber hinaus wird der Federkern immer mit einer Polsterung aus Schaumstoff abgedekt. Diese “Komfortpolsterung” dient dazu, die Federn abzudecken, den Schweiß zu absorbieren und um das Gewicht zu verteilen. Zum Beispiel kann ein dickes, softes Komfortpolster über einem festeren Federkern ein unheimlich tolles liegegefühl erzeugen.

Besonders bei TFK-Matratzen ist es wichtig, dass die Abstände zwischen den Leisten eines Lattenrostes niemals größer sind, als der Federndurchmesser. Deshalb eignen sich TFK-Matratzen nicht für Tellerlattenroste. Eine gute Taschenfederkernmatratze hält locker 10-15 Jahre, das hängt aber sehr stark von der Qualität des Stahls und der Anzahl der Federn ab. Fazit: Die Taschenfederkern-Matratzen haben eine gute anpassungsfähigkeit, ein herforragendes Feuchtigkeitsmanagement und eine sehr gute Atmungsaktivität. Um durchliegen zu vermeiden, wird empfohlen, dass die Matratze in regelmäßigen Abständen gedreht und gewendet wird (etwa 4-mal im Jahr).

Latex-Matratzen

Zu Erst einmal handelt es sich bei Latex um die Milch des Gummibaumes. Wenn man über die Latex-Matratzen spricht, meint man faßt immer Matratzen mit einer Mischung aus ca. 85 % Naturlatex und 15% Zusatzstoffen. Latexmatratzen haben eine hervorragende Spannkraft, eine gute Elastizität, und bieten eine gute Unterstützung. Leider sind Latexmatratzen ziemlich unhandlich, da sie sehr schwer und furchtbar instabil sind. Außerdem ist Latex nicht sonderlich Atmunsaktiv, so dass diese art Matratze sehr schnell sehr warm werden kann. Interessant sind, in diesem Zusammenhang die Löcher in den Matratzen. Diese Löcher sind keine Entlüftungslöcher, sondern sie stammen vom Herstellungsprozeß. Latexmatratzen werden im sog. “Dunlopverfahren” hergestellt. Das bedeutet, der Rohstoff wird in eine Form gegoßen und gebacken.

Auf dem Boden und im Deckel der Form sind Hohlstifte angebracht, sie dienen dazu, eine gleichmäßige Aushärtung des Schaums zu erreichen, während es in Wasser siedet bei ca. 115 °. Da man Latexmatratzen nur schlecht schneiden kann, erreicht man die Zonierung durch die Anordnung der Hohlstifte. So schaffen dickere Hohlstifte natürlich auch größere Löcher in der Matratze, so dass sich an dieser Stelle weniger Schaum bildet, mit dem Ergebnis, dass ein flexiblerer Abschnitt geschaffen wird, der beispielsweise später die Schulterzone wird. Umgekehrt werden durch dünnere Stifte, kleinere Löcher geschaffen, so dass die Matratze hier auch weniger flexibel wird und mehr Unterstützung bietet, z.B. für die Taille. Die Lebensdauer einer Latexmatratze liegt bei ca. 7 bis 10 Jahren. Fazit: Latexmatratzen bieten sehr gute Liegeeigenschaften, bei schlechtem Handling und starker Wärmeentwicklung.