Kaltschaum wird auch als HR-Schaum (high
resilient/ hoch rückstellfähig) bezeichnet,
weil er mit höherer Stauchhärte hergestellt
werden kann, als konventioneller (PU-) Heißschaum.
Bedingt durch besondere Rezepturen ist bei der Herstellung
von Kaltschaum kein Heizprozess zum Aushärten des
Schaums erforderlich, daher der Name Kaltschaum. Die
für Matratzen erforderliche Offenporigkeit wird
bei den Kaltschäumen dadurch erreicht, dass man
den Blockschaum nach der Aushärtung mittels Walzwerke
zusammenpresst, so dass die Zellen aufplatzen (crushen).
Kaltschaum besitzt eine ungleichmäßige Poren-
oder Zellstruktur, diese trägt zu einer Verbesserung
der elastischen Eigenschaften bei. "Kaltschaum
ist außerdem
nicht gleich Kaltschaum", denn er kann durch Zusatzstoffe
bei der Fertigung "gestreckt" werden und verliert
dadurch an Qualität.